
Was bleibt, wenn man loslässt
Lena ist 37, erfolgreiche Unternehmensberaterin, kurz vor der Beförderung zur Partnerin — und spürt an einem ganz gewöhnlichen Dienstagnachmittag den ersten Riss in einem Leben, das bis dahin perfekt schien.
Sie kündigt. Ohne Plan, ohne Netz, mit einem viel zu vollen Rucksack und einem alten Buch über die Kunst des Tees, das sie aus dem Keller ihrer Mutter mitgenommen hat.
In Vietnam lernt sie, was es heißt, sich zu verirren — in den engen Gassen Hanois, auf einem Roller durch den Nebel der Berge von Hà Giang, in den Armen eines italienischen Fotografen, der genauso vor der Nähe flieht wie sie selbst. Sie stürzt, sie verliebt sich, sie lässt los, was sie festhalten wollte — und findet, was sie nicht gesucht hat: eine alte Teemeisterin in einem Bergdorf, die sie lehrt, dass Präsenz keine Fähigkeit ist, die man erlernt, sondern eine, die man sich zurückerobert.
Was bleibt, wenn man loslässt erzählt von einer Frau, die ihr altes Leben zurücklässt, um herauszufinden, wer sie ist, wenn ihr niemand mehr sagt, wer sie sein soll — und vom Anfang einer Reise, die noch lange nicht zu Ende ist.
- Formate
- Print · E-Book · Hörbuch: folgt
- Seiten
- 257
- Erscheinungsjahr
- 2026
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